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Autor
: Bernd Schomburg, pensionierter Mitarbeiter der IT-Abteilung in einem Chemiekonzern.
Hobbys: Reisen in Verbindung mit Exkursionen zu den jeweiligen nationalen
oder internationalen Kulturstätten, Fahrten-Segeln.
Bei der Entkryptung des Diskos haben mir die beruflichen Erfahrungen als Informatiker sehr geholfen.
Die Erinnerungen an die ersten zeilengebundenen Computerprogramme und die Kenntnis
von Modulbindungen bei den modernen Computer-Hochsprachen waren ebenso
hilfreich wie die beruflichen Kenntnisse von Verschlüsselung und Entschlüsselung
aus dem Fachbereich Nachrichtentechnik.
Hilfreich war auch, daß ich bei
meinem hobbymäßig betriebenen Hochsee-Segeln ab 1978 mangels heute gebräuchlicher GPS- Satelliten-
Empfänger, die Mittagshöhe noch mit dem Sextanten 'schießen'
musste und bei den nächtlichen Rudergängen die Sternbilder
'in die Wanten' gehängt habe. Einige 'trockene' astronomische Begriffe
erhielten dadurch für mich eine anschauliche Komponente. Wichtigstes
Werkzeug war im Herbst 1997 ein 'schneller' Pentium-Rechner mit grafischer Bedienoberfläche und
einem leistungsfähigem Astronomie-Software-Paket, das auch heliakische Sichtweisen für
beliebige Orte und Zeiten vor unserer Zeitrechnung ermöglichte.
Heute verfüge ich statt Modem über eine DSL-Verbindung (erleichtert Recherchen) und meine heutigen Rechner sind
zehntausendmal schneller als der Rechner aus 1997 - hilfreich bei Einsteluungen der jeweils aktuellen Sternpositionen.
Weitere Astronomie-Programme sind hinzugekommen und liefern
für die Untersuchungen hervorragende Vergleichsergebnisse. Enttäuschend ist, dass die Schlüssel des Diskos bei den
Betrachtungen der hethitischen/mykenischen/ägyptischen Überlieferungen von der Fachschaft noch
nicht erkannt wurde. Verständlich ist, dass bei den bisherigen 'Entschlüsselungen' des Diskos, die bis heute
anscheinend noch unbekannte Berechnung eines 'grossen Jahres' nicht entkryptet werden konnte, da diese Berechnung
der Fachschaft, den diversen 'Entschlüsselern' aber auch mir selbst, vorher nicht bekannt war.
Spiegel Special 2/2008, 'DIE KOMISCHE SCHEIBE', Seite 29; "Selbst wenn König Minos jemand die wahre Bedeutung im Traum
offenbaren würde, wäre es unmöglich, andere von deren Richtigkeit zu überzeugen."
Schade oder sei's d'rum; Demnach wird auch niemand die parallelen Darstellungen am Hathor-Tempel in Dendera und die hethitischen
Rollsiegel richtig interpretieren können und weiterhin mit den Überlieferungen des Consorinus von 139 n.Chr. mit einer
vermuteten 'Sothisperiode' von 1460 Jahre rummurksen. Entgehen wird dann der Fachschaft auch die Auswertung der ebenfalls
in Dendera dargestellten Kalenderreform, die auf der im Detail beschriebenen Venus-Periodizität beruht.
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