1: Kreta, der Palast
von Phaestos und der Diskos
2: Der kryptologische
Schlüssel des Diskos
3: Die Sonnen-Laufbahn
aus geozentrischer Sicht
4: Die ewige und
heilige Venus-Periodizität
5: Die Monate des
Jahres und des Jahrtausends
6: Die Zeichen des
Diskos
7: Die Felder und
Querverweise des Diskos im Kontext
8: Die Aussagen
zur zeitlichen Position des Diskos
9: Ein Opferfest,
zwei Feiertage und der Metonzyklus
10: Die Unsichtbare
Hand und die Göttinnen
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Der Diskos
wurde am 3.6.1908 im alten Palast von Phaistos (Gebäude 101 des beibehaltenen Ausgrabungsplanes) von Doktor Pernier,
dem Mitglied der italienischen archäologischen Mission unter Leitung
von Professor Halbherr, entdeckt. Bei meinem Besuch auf Kreta im Jahre 1997 war der Diskos
im Archäologischen Museum von Heraklion, Raum III, Schaukasten 41, zu besichtigen.
Arthur Evans, eine der ersten
Personen, die diesen Diskos untersucht hatten, bezeichnete ihn als 'Eine
Hymne an die Göttin der Erde' .
Dr. Thomas Balistier hat 1998
eine übersichtliche Zusammenfassung der wissenschaftlichen Auseinandersetzungen
'Zur Geschichte eines Rätsels und den Versuchen seiner Auflösung'
in dem 120seitigen Buch 'Der Diskos von Phaistos' vorgestellt (ISBN 3-9806168-1-9).
Mir standen im Herbst 1997 Photos und ein verkleinerter Diskos aus Messing zur Verfügung. Zwei unlogische
schematische Verknüpfungen der 'Dornen' konnte ich erst im Sommer 1998, nach Erwerb einer zertifizierten
Kopie (MINISTRY OF CULTURE ARCHAEOLOGICAL RECEIPTS FUND, Kopie Nr. 1358), auflösen.
Seite A
.
Seite B
.
2) Sir Arthur Evans: The Palast of Minos,
London 1921: "It might, a priori, have been supposed that the signs of
the inscriptions had run outwards from the center to the periphery (...)"
Anmerkung: Die Annahme von Sir Arthur Evans war richtig.
 Ergänzungen am Fundort / Beispiel:
Am südlichen
Rand des Priesterplatzes ('Zentralhof') von
Phaistos finden Sie ein Pfahlloch mit ca. 25 cm Durchmesser. Am Rand des Platzes sind zahlreiche Symbole
eingraviert, die eine Gnomon-Höhe von ca. 10,20m (tangentialer Schattenverlauf für 35 Grad nördliche Breite
unter Berücksichtigung der konkaven bezw. konvexen Schattenverläufe an den Sonnenwenden) errechnen lassen.
Recherche 1998 vom Autor / Photo: Dr. Balistier
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